Labor & Analytik

Präzision und Qualität in jeder Phase der Produktion

Die Qualität unserer Gold- und Silberbarren basiert auf einem streng kontrollierten Herstellungsprozess, der von umfassenden Labor- und Analyseschritten begleitet wird. In unserem internen Labor messen wir laufend die Reinheit und Qualität der Edelmetalle entlang des gesamten Produktionsablaufs. Ziel ist es, höchste Reinheit, Transparenz und Qualität sicherzustellen.

Dabei setzen wir auf bewährte Analyseverfahren, modernste Messtechnik und mehrstufige Kontrollmechanismen.

„Wir garantieren geprüfte Reinheit, nachvollziehbare Qualität und maximale Sicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Mehrstufige Prüfungsschritte

Analysenmethoden im Überblick

Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)

Die RFA wird zur Bewertung beim Probeneingang genutzt und ermöglicht eine schnelle und zerstörungsfreie Bestimmung des Edelmetallgehalts. Dabei werden durch einen hochenergetischen Röntgenstrahl kernnahe Elektronen der Metallatome angeregt und aus ihrer Schale herausgelöst. Die dadurch entstehende Energielücke wird von Elektronen aus höheren Energieniveaus aufgefüllt. Beim Zurückfallen in das niedrigere Energieniveau wird Energie in Form charakteristischer Röntgenstrahlung abgegeben.

Diese Strahlung ist elementspezifisch und ermöglicht die eindeutige Identifikation sowie die quantitative Bestimmung der enthaltenen Metalle. Um ein aussagekräftiges und repräsentatives Ergebnis zu erhalten, werden insgesamt sechs Messungen durchgeführt.

Kupellation (Dokimasie oder Fire Assay)

Die Kupellation ist ein klassisches und sehr präzises Verfahren zur Bestimmung des Goldfeingehalts in Legierungen. Dabei wird die unterschiedliche Sauerstoffaffinität von Edelmetallen – insbesondere Gold und Silber  – gegenüber Nichtedelmetallen ausgenutzt, um diese als Metalloxide abzutrennen.

Nach der sogenannten Aufreinigung bleiben Gold und Silber zurück, die anschließend weiter getrennt und ausgewogen werden. Auf dieser Basis lässt sich der exakte Goldgehalt der ursprünglichen Probe berechnen. Diese Methode kommt vor allem bei der Analyse von Bruchgold zum Einsatz und gilt als Referenzverfahren in der Edelmetallanalytik.

Induktiv gekoppeltes Plasma optische Emissionsspektroskopie (ICP-OES)

Die Messung mit dem ICP-OES dient dazu den genauen Feingehalt des Edelmetalls und dessen Verunreinigungen zu ermitteln. Bei dem Verfahren wird Metallatomen thermische Energie zugeführt, die Nanosekunden später, in Form von elektromagnetischer Strahlung, wieder abgegeben wird.

Jedes Metall besitzt ein individuelles Strahlungsmuster, aufgrund dessen es identifiziert werden kann und die Strahlungsintensität gibt Auskunft über die Konzentration in der Probe. Diese wird für die Durchführung des Verfahrens chemisch aufgearbeitet. Durch den Einsatz einer Plasmafackel wird die Probe in der Messkammer zerstäubt und atomisiert, was die Genauigkeit der Messung verbessert.